Die Weisheit der Sprache
Im Ungarischunterricht – wir schreiben das Jahr 2017 – wurde im Vorbeigang die Steigerungsform erörtert. Man brauchte sich nicht lange aufhalten, da es eine der wenigen grammatischen Prinzipien ist, …
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Sloterdijks Kunst
Sloterdijk polarisiert. Die Kritiken seiner Bücher, im Feuilleton ebenso wie bei Amazon, legen Zeugnis davon ab. Halten die einen ihn für einen genialen und sprachakrobatischen Neudenker, so sehen di…
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Huntington – 30 Jahre später
Die Welt wird auf der Grundlage von Kulturkreisen geordnet werden, oder sie wird gar nicht geordnet werden. (Huntington) „Wenn die Wirklichkeit die Ideologie widerlegt, so ist die Ideologie falsch, n…
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Lektüren Februar 2026
Theodor Fontane: Effi Briest (1895) Komme mir im Grunde genommen albern vor, solche Bücher noch vorzustellen. Fontane ist Fontane ist Fontane. Sollte ohnehin jeder wissen. Habe hier parallel gehört u…
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Heideggers Heimkehr 47
Rezension: Hermann Heidegger: Heimkehr 47. Tagebuch-Auszüge aus der sowjetischen Gefangenschaft. Kaplaken 3, Antaios Verlag. Schnellroda 2007 Es gibt Bücher, die sollte man nicht besprechen. Denn das…
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Braucht der Osten eine eigene Zeitung?
Gastbeitrag von Kevin Naumann (Chefredakteur von: Die ASTER – Magazin und Bühne für Kritik und Kunst) Das aktuelle Jahr steht im Zeichen der Landtagswahl am 6. September. Die AfD bezeichnet diesen Ta…
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Nationaler Rock in Ungarn
Jede Lebensphase hat ihre Musik. Drei Jahrzehnte lang, in Wellen der Intensität, vertrat ich die Ansicht, daß Musik, die es wert ist, gehört zu werden, eines leisten müsse: sie dürfe Welt nicht ausbl…
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Wo bleiben die Terroristen?
Despite the missteps of U.S. foreign policy, the terrorists‘ missteps have been even worse. That’s why I believe that our fears of terrorism are exaggerated. There just aren’t many terrorists, thank …
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20 Jahre Mohammed-Karikaturen
Hans Kirk schrieb in seinem Roman „Der Sklave“, daß es genüge, einen Sklaven ein einziges Mal auszupeitschen – beim zweiten Mal würde schon das Zeigen der Peitsche ausreichen, den Gehorsam zu erzwing…
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Lektüren Januar 2026
Benedikt Kaiser: Der Hegemonie entgegen. (2025) Benedikt Kaisers neues Buch richtet sich primär an die Neue Rechte und ihr Vorfeld, entwickelt aus seinem früheren „Solidarischen Patriotismus“ eine st…
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Das Dorf als Heiler
Rezension: Michael Beleites: Dorf-Ethos. Für eine bodenständige Moral Das Dorf ist anders. Zum einen ist es toleranter, zum anderen aber auch widerständiger. Dies ist die Ausgangsthese. Aber warum? U…
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Die Fülle der Leere
Rezension: Ernst Osterkamp: Poesie der leeren Mitte – Stefan Georges Neues Reich. Es ist doch verrückt – ausgerechnet der toteste aller Dichterhunde provoziert seit Jahren einen dickleibigen Wälzer n…
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Benedikt Kaiser: Der Hegemonie entgegen.
Auch wenn Benedikt Kaisers neues Buch längst von Linksintellektuellen diskutiert wird, ist seine intendierte Zielgruppe unzweideutig: die Partei und ihr Vorfeld. Er richtet sich also an „uns“. Das Bu…
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Wozu Politik? Vom Interesse am Gang der Welt.
Rezension: Erik Lehnert: Wozu Politik. Vom Interesse am Gang der Welt. Erst als mir im Laufe der Lektüre der Sinn des „Wir“ aufging, bekam diese Schrift Brisanz. Wen meinte der Autor, wenn er von „wi…
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Die Verteidigung des Fremden
Es wollte mich nicht beruhigen, daß alles Neue immer wieder ein Altes wird. Die gegenwärtigen Neubauten in London besaßen keine Eigenschaften, an die ich mich jemals gewöhnen würde. Karl Heinz Bohrer…
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Der Islam i s t auch Deutschland
Rezension: Murad: Heimwärts – Über den Islam in Europa. Ein Widerspruch der islamischen Theologie, die uns angeht, ist dieser: Sie will uns den Islam als große Alternative zur säkularen, sinn- und tr…
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Demographische Konvergenzen
Welches geheime Gesetz ist am Wirken, wenn parallel zum Rückgang der Geburtenraten fast überall in der Welt das Durchschnittsalter kontinuierlich steigt, die Menschen immer älter werden und man heutz…
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Die Partei und ihr Vorfeld
Rezension: Benedikt Kaiser: Die Partei und ihr Vorfeld. Kaplaken 91. Antaios Verlag, Schnellroda 2022 Eine Schrift, die am Rande des metapolitischen Terrains aufklärt. Und zugleich wohl so etwas sein…
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Noch einmal Grönland
Aus aktuellem Anlaß lege ich diesen Artikel, der fast auf den Tag genau vor einem Jahr geschrieben wurde, noch einmal vor. Er ist noch wahrer und dringlicher als damals. Allein die politischen Reakti…
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Lektüren Dezember 2025
Wolfgang Schad: Vom Menschlichen in der Natur (2025) Endlich werden Schads Gesammelte Schriften herausgegeben. Angefangen hatte es 2007 mit „Goethes Weltkultur“, eines der wenigen Bücher, die mir Goe…
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Quo Vadis Seidwalk?
Statistik lügt nicht, so heißt es. Das gilt auch für meine Arbeit hier. Die Zugriffszahlen sind eindeutig und jenseits aller Rationalisierungen. Das Interesse an diesem Blog nimmt seit vier, fünf Jah…
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Silvesternacht
Das Besondere der Silvesternacht: Man schaut in zwei Richtungen, nach vorn und nach hinten. Januskopf. Man läßt Revue passieren und man wagt den Vorausblick: was kommen mag. Aber man erinnert sich au…
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Zitatsammlung: Links und Rechts als ewige Prinzipien
Eine kleine Sammlung von Aussagen kluger Leute, die die These des obigen Beitrages zumindest erahnend bestätigen. Wir müssen das Mehrheitliche als homogenes und konstantes System, die Minderheiten al…
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Links und und Rechts als ewige Prinzipien
Die Forschung sagt zum Thema Geschlecht: „Der grobe Draufblick ergibt eine Trennung in männlich und weiblich, aber je näher man an die verschiedenen Definitionen von Geschlecht heranzoomt, desto komp…
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Albert Wass: Stern in der Nacht
Dieses wenig bekannte Weihnachtsstück von Albert Wass stellt ein Bindeglied zwischen seinen beiden größten Romanen – „Gebt mir meine Berge zurück!“ und „Die Hexe von Funtinel“ – dar. In ihm werden Mo…
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Mein Jahr mit Wildkräutern
In Deutschland muß niemand hungern, sagte meine Mutter immer – zumindest nicht von März bis November. In diesen Monaten liefert die Natur alles, was man braucht: Früchte, Wurzeln, Blätter, Knospen, P…
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Benedikt Kaiser: Blick nach links
Rezension: Benedikt Kaiser: Blick nach links oder: Die konformistische Rebellion. Kaplaken 61. Antaios Verlag, Schnellroda 2019 Kaisers zweiter Kaplaken. Die fungieren – wie auch viele Artikel in der…
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Alan Poseners Mehrfacharroganz
Unverhofft kam ich zu der Ehre, mal wieder von Alan Posener beschimpft worden zu sein. Kein Ding! Auf die Liebe kann ich auch noch verzichten. Mir geht es nicht um Poseners Niveau, sondern um das Arg…
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Prenzlau als große Metapher
Da springt einer und springt zu kurz. Jubeln die einen und sagen: tapfer, mutig, du bist gesprungen. Und kritteln die anderen: zu kurz, die Haltungsnoten waren nicht gut, du hast es nicht bis in unse…
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Lektüren November 2025
Friedrich Reck-Malleczewen: Das Ende der Termiten. Ein Versuch über die Biologie des Massenmenschen. (1946) Das dritte Glied in der Auseinandersetzung mit dem Massenmenschen im Allgemeinen und dem Na…
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