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Zwei Originale in Halle

Unter den vielen Gesprächen in Halle, will ich an zwei erinnern. Denn sie – die Gesprächspartner – haben einiges gemein und sind doch diametral entgegengesetzt. Zuvörderst sind es zwei Köpfe, die ich…

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Das Ende der Termiten.

Rezension: Friedrich Reck-Malleczewen – Das Ende der Termiten. Ein Versuch über die Biologie des Massenmenschen. (1937). Kaplaken Band 48 Es empfiehlt sich – bevor man diesen scharfen Kaplaken-Band z…

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Jean Paul: Zum 200. Todestag

Nicht von dieser Welt  von Uwe Wolff (Angologe) Flügel überall: Jean Paul (1763-1825) ist der Dichter der Freundschaft, der Liebe und der Engel. In keinem Werk der deutschen Literatur wuseln sie mehr…

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Magischer Moment in Halle

Es gab auf der Büchermesse „Seitenwechsel“ in Halle einen magischen Moment. Das heißt: Es mag mehrere solche Momente gegeben haben, aber ich war Zeuge eines solchen. Und er war – wie es für solche Mo…

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Wahnsinn! Büchermesse „Seitenwechsel“

Todmüde, die Augen brennen, die Stimme versagt, aber innerlich aufgewühlt – das Hirn arbeitet ununterbrochen, erinnert, legt zu spät leider ungesagte Worte in den Mund, schnittige Antworten, passende…

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Die Engel als Schlüssel zu Rilke

Rezension: Uwe Wolff: Tausend Nächte tief. Rilke und die Engel seiner Dichtung.  Der Kulturbetrieb brummt zufrieden vor sich hin. Ob historische Ereignisse (Bauernkrieg), Todestage (Kafka) oder runde…

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Lektüren Oktober 2025

Einerseits zur Selbstdisziplinierung und -motivation, andererseits weil es einigen Leuten gefallen hat, beginne ich wieder mit den monatlichen Kurzbesprechungen der Leseliste.  Joseph Roth: Hiob (193…

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Andreas Karlstadt – Luthers Nemesis

Zum Reformationstag „Muntzer, Karlstad et similis farinae homines mei sunt incarnati Diaboli.“[1] Luthers Urteil stand fest. Karlstadt (1480[2]-1541) sei ein „rottischer, stürmischer, schwärmerischer…

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Nachruf auf den Humanismus

Es macht gewisse Schwierigkeiten, tradierte Ideale, scheinbar altbewährte Theorien, gewohnte Ansätze, anerkannte Begriffe und liebgewonnene Klassiker in Frage gestellt zu sehen. Aber es kann nicht Si…

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Helmut Lethen: Stoische Gangarten

Stoisches Staunen über sich selbst Rezension: Helmut Lethen: Stoische Gangarten: Versuche der Lebensführung. Wie ging der abgeschmackte Spruch mit dem Wein, der immer besser wird? Helmut Lethen ist 3…

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Den Koran lesen

I took up the Bible and began to read, but my head was too much disturbed with the tobacco to bear reading, at least that time; only having opened the book casually, the first words that occur’d to m…

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Ist der Terrorismus rhizomatisch?

Der Philosoph Gilles Deleuze hat schon in den siebziger Jahren das Bild des Rhizoms entwickelt, in dem er ausdrücken wollte, wie postmoderne Organisationen verfaßt sind: Sie gleichen dem Wurzelwerk v…

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Was ist ein Rhizom?

…was in Wirklichkeit nicht darstellbar ist, weil es ein Rhizom ist, eine unvorstellbare Globalität. Umberto Eco Die Vokabel, die erstmals im vorab veröffentlichten Vorwort zu „Tausend Plateaus“ ersch…

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Die Geburt des Feminismus aus dem Geist des Kynismus

„Ist es nicht eben diese Hipparchia, die, schon im frühen Morgen ihres Lebens vom Licht der Philosophie angestrahlt, aus der betäubenden Dumpfheit, worin die verpuppten Seelchen ihrer meisten Ge­schl…

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Was ist Kynismus?

Die Freiheit ist ein so ätherisches Ideal, daß es der Versteifung bedarf. Arnold Gehlen PDF: Was ist Kynismus? Etwas stimmt in Raffaels Monumentalgemälde „Die Schule von Athen“ (1510) nicht. In diese…

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Es ist nicht zu halten …

Manchmal ertappe ich mich – spät in der Dunkelheit, wenn die Welt schläft und nur die Marder sich weit nach Mitternacht mit aufgeregten Schreien durch die Gassen jagen –, wie ich beim zweiten Glas de…

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Nutzloses Dienen

Rezension: Henry de Montherlant: Nutzloses Dienen. Was haben wir hier? So zu fragen, beinhaltet schon das Eingeständnis, es nicht zu wissen. Es sind fünf kurze und sehr verschiedene Stücke – so viel …

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Vortrag: Mehr Lenin wagen!

Alter weißer Mann versucht vor scharf gescheiteltem Publikum, Lenin schmackhaft zu machen. Am besten in doppelter Geschwindigkeit anzuhören.

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Warum die Deutschen?

In Ungarn gab ich gelegentlich ein paar Deutschstunden. Mein ausdauerndster Schüler war ein Mann von 80 Jahren, einst der Inhaber einer der größten Weingüter in dieser gottgesegneten Weingegend, prom…

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Das thomistische Naturrecht steht rechts

Rezension: Steven J. Jensen: Das Naturrecht. Ein thomistischer Leitfaden für Einsteiger.  Von den drei Konkretisierungen im Untertitel wird vor allem die dritte eingelöst: für Einsteiger. Wer eine th…

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Sprache und Sein – ein produktives Paradox

Lesen ist auf etwas zugehen, das gerade entsteht und von dem noch keiner weiß, was es sein ­wird … (Italo Calvino) PDF: Sprache und Sein Es gibt seit je eine Schere zwischen der Sprache und dem Sein,…

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Junger Mann mit 77 Jahren

In seinen „Stoischen Gangarten“ nennt Helmut Lethen zwei biographische, zwei zufällige Ereignisse, die in ihm eine „Wende des Denkens zur Schwermut“ ausgelöst und mithin ursächlich für das Verfassen …

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Erik Lehnert: Wozu Partei?

Rezension: Erik Lehnert: Wozu Partei?  Eine Herangehensweise an eine Rezension ist es, den Gang der Gedanken nachzuzeichnen, durch Wiedergabe ausgewählter Passagen ein paar Höhepunkte oder typische S…

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Allahu Akbar – eine Klarstellung

Es scheint in der deutschen Presse und Öffentlichkeit ein Mißverständnis zu existieren, wenn es um die islamisch-arabische Phrase „Allahu Akbar“ geht. Zwischen ihr und dem Terror wird ein Kurzschluß …

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Das Buch des Jahrzehnts: Bürgerkrieg und Romantik

Rezension: Thomas Schubert: Bürgerkrieg und Romantik im Realsozialismus. Rudolf Bahro gilt als Mann von „nur“ zwei Werken. Für einen kurzen historischen Moment wurde „Die Alternative. Zur Kritik des …

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Frauen und Kinder in Ungarn

Was in Ungarn sofort auffällt: Es gibt kaum ningelnde, nörgelnde, nervende Kinder. Zumindest habe ich noch kaum eines gesehen. In Deutschland jedoch genügen in der Regel fünf Minuten im Stadtzentrum …

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Antisemitismus. Frage und Versuch.

Rezension: Simon Kießling: Antisemitismus. Frage und Versuch. Dieser Kaplaken-Band ist wesentlich! Simon Kießling scheint sich überhaupt nicht mit Platitüden abzugeben und nur dann das Wort zu ergrei…

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Grundtvigs Begriff der Volklichkeit

Volk! Was ist denn Volk im Grunde?Was bedeutet „volklich“ wohl? Nikolai Frederik Severin Grundtvig (1783 – 1872), der Mann mit dem lustigen Bart, ist an Bedeutung kaum zu überschätzen. Denkt man an D…

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Volklichkeit

Die Volklichkeit (Gedicht von N.F.S. Grundtvig) Volklich soll nun sein das Ganze rings im Land von Kopf bis Fuß; etwas Neues ist im Werke, selbst ein Tor es sehen muß; aber kann es, kaum geboren, das…

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Linke Liebe und richtige Liebe

Der aufrüttelnde – „Geschlechterrollen wurden in linken Kreisen höchstens pro forma in Frage gestellt“ – und bemerkenswert ehrliche – „ich stellte ihnen meine Vagina zur Verfügung, damit sie an und i…

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